Gedanken

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"Eben daher kommt es auch, dass wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmählig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehen verlernt"

Dieses Zitat vom großen Arthur Schopenhauer hat meine mentale Aktivität sehr geprägt und begleitet mich unterbewusst ständig bei allen Inhalten, die ich von Zeit zu Zeit konsumiere.

In diesem Sinne wünsche ich mir, mit dem Teilen meiner ganz persönlichen, eigenen Gedanken andere Menschen anzuregen neben dem Aufnehmen meines Weltbildes auch selbst im Geiste weiterzuspinnen. 

Informationsflut

Informationsflut

Im Mittelalter war ein durchschnittlicher Mensch wohl im ganzen Leben weniger Reizen ausgesetzt als ein heutiger Erdenbürger. Durch das Internet ist es möglich Neuigkeiten aus allen Teilen der Welt für alle persönlichen Interessensgebiete in Sekunden einzuholen, hinzu kommen noch externe Eindrücke, die uns in der vom Menschen geschaffenen Welt (Zivilisation) begegnen.

Hieraus ergibt sich die Frage, worauf sich dieses Grundbedürfnis an Informationen (und nicht an Daten) begründet, welches den Menschen zu dieser Entwicklung getrieben hat. Vermutlich findet sich die Antwort in der Evolution: Menschen, die sich mehr Informationen verschafft haben konnten besser überleben als diejenigen, welche nicht daran interessiert waren. Dies erklärt sich alleine schon aus der Tatsache, dass Innovationswissen eben nur durch Informationsaustausch weitergetragen werden kann und deswegen ein Informationsdrang langfristig einen Wettbewerbsvorteil bedeutet hat.

Von der Ewigkeit

Von der Ewigkeit

Der moderne Mensch hat ein schwieriges Verhältnis zur Ewigkeit, mehr noch wird der Eindruck gewonnen, dass mit fortschreitender sogenannter Modernität bereits Langfristigkeit ein aussterbendes Modell ist. Derweil ist Langfristigkeit die Grundlage dafür, dass unsere Zivilisation überhaupt erst möglich ist: